Theater Kuckucksheim / Dehnberger Hof Theater / KunstKulturQuartier NürnbergDer Fränkische Jedermann (2011)von Fitzgerald Kusz Gott ist wütend.
Schlecht sind die Menschen, eitel und habgierig. Eigentlich würde
er lieber heute als morgen zum Jüngsten Gericht blasen lassen. Doch
Gott gibt der Welt eine letzte Chance: Wird der selbstsüchtige Jedermann
im Angesicht des Todes zum Guten bekehrt, soll die Welt verschont bleiben. 1911, vor genau 100 Jahren, fand die Uraufführung von Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel „Jedermann“ statt. Vor 10 Jahren wurde die fränkische Mundartfassung des Schriftstellers Fitzgerald Kusz zum ersten Mal gespielt. Das Theater Kuckucksheim hat auf dem Internationalen Figurentheaterfestival 2011 die Premiere seiner Version von Kusz‘ „Der Fränkische Jedermann“ gefeiert. Spiel:
Stefan Kügel, Benjamin Seeberger, Lukas Seeberger Klavier:
Dietmar Staskowiak
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Das sagt die Presse: "Der antiquierte Stoff
wird durch die Mundart wieder lebendig und spricht die Leute an. In der
Inszenierung von Jürg Schlachter ist hier ein pralles Stück
Volkstheater zu sehen, gewürzt mit der ganz eigenen - mitunter recht
derben - fränkischen Poesie. ... Prächtig amüsant!" "Der blasse Text
bekommt wieder Farbe, Leben kehrt zurück in das holzschnittartige
Spiel, und der hohe Ton weicht einer geerdeten Sprachmelodie, die gleichwohl
nichts von der Einsicht in die Endlichkeit der Existenz zurücknimmt:
„An des denkt mer nie:/ Allers gäiht derhii.“" "Fitzgerald
Kusz bringt die würzig duftende, kräftige Poesie des fränkischen
Idioms zum Blühen … Im ›Fränkischen Jedermann‹
führt der Dialekt der Aufklärung in ein verschüttetes Biotop
der Authentizität. Die Verse bleiben von wuchtiger Direktheit und
wahren immer ein Augenzwinkern." |
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| Foto: Andreas Riedel |
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Technische Daten: Spielfläche:
5m Breite, 4m Tiefe, 2,80m Höhe Alter: Für Jugendliche
und Erwachsene
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