Theater Kuckucksheim / das theater erlangen / Dehnberger Hof Theater

Geglückte Liebesmüh
(2008)

Ein bunter Operettenstrauß frei nach Jacques Offenbach u.a.

Der Schweinezüchter Ottokar Aschkinasi hat es weit gebracht. Zum erfolgreichen Geschäftsmann aufgestiegen, lädt er die höhere Gesellschaft zum Fest in seinen eigens dafür eingerichteten Salon. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, da taucht die Nachbarin Adalaide Harlanzani auf und strapaziert Aschkinasis Nerven. Tochter Ernestine schmachtet einstweilen hinter seinem Rücken ihren heimlichen Geliebten Casimir Canefas an, ein junger Sänger aus der Nachbarschaft. All ihre Versuche, die Sympathien ihres Vaters auf Casimir zu lenken, schlagen fehl. Von einem „Musikus“ will der stolze Vater nichts wissen und an einem Abend wie diesem schon gar nicht. Die Gäste stehen quasi vor der Türe, da trifft die Nachricht ein, dass die berühmte Sängerin Francesca Titiana Balliari, angekündigt als der musikalische Höhepunkt des Abends, kurzfristig absagt. Aschkinasi ringt um seine Fassung, doch kann ihm auch eine Zwiesprache mit der verstorbenen Mama nicht helfen. Das Fest beginnt, der Salon füllt sich und die Gäste erwarten mit Spannung das versprochene Programm. Ein Eklat droht. Das Ganze ist ein Auf und Ab und ordentliches Durcheinander. Da hilft nur noch eins: singen, singen, singen!

Operette im Theater Kuckucksheim, das heißt: Spaß haben am Spiel, an der Musik, am Gesang; das heißt Jaques Offenbach, Carl Zeller, Johann Strauß, Karl Millöcker und Bedrich Smetana an einem Abend; eine bunte und höchst unterhaltsame Mischung aus Highlights des Operettengenres spinnt sich um eine Geschichte von der Last und Lust der Liebe.

„Durch den Genius des musikalischen Froh- und Tiefsinns öffnet die Operette allen Spielraum für die Belichtung der Welt und löst den Ernst des Lebens in ein närrisches Märchen auf. Das Unwahrscheinliche da und dort, hier versteht es sich von selbst.“ (Karl Kraus)

 

Spiel: Meike Hess, Stefan Kügel
Regie u. Musik: Dietmar Staskowiak
Ausstattung: Frauke Lehmann-Hößle und Stefan Hößle
Kostüme: Johanna Hößle
Regieassistenz: Benjamin Seeberger

Bratsche: Reingard Krämer
Cello: Cyriakus Alpermann
Geige: Stefan Teschner
Kontrabass / Tuba: Heinrich E. Filsner
Oboe: Paulo Arantes
Schlagzeug: Axel Dinkelmeyer
Klavier: Dietmar Staskowiak
Tontechnik: Jennifer Weeger

 

Stefan Kügel und Meike Hess

Das sagt die Presse:

"Theatermacher Stefan Kügel ist einfach eine Wucht – in Soloprogrammen und als Partner ebenbürtiger Künstler. ... Kügel hat diesmal mit der vielseitigen Schauspielerin Meike Hess einen bunten Operettenstrauß zusammengebunden, bei dem schon der Titel fast alles sagt. ... Es ist keine vergebliche Liebesmüh, die sie an dieses Genre verschwenden. Denn sie machen für sich und das hellauf begeisterte Publikum das Beste draus. ... Die Akteure drehen in ihren Mehrfachrollen vor allem an den komödiantischen Stellschrauben, die die Geschichte um den Schweinezüchter Ottokar Aschkinasi, seine Tochter Ernestine und deren Liebhaber Casimir noch aberwitziger und operettiger machen."
Fränkischer Tag

"Stefan Kügel vom Theater Kuckucksheim hat sich mit Schauspielkollegin Meike Hess und Regisseur Dietmar Staskowiak eine leichtgewichtige Melodien-Revue ausgedacht, die mit mehr als nur einem Funkeln im Knopfloch daherkommt. In der puren Plot-Nacherzählung freilich ist zwar nur ein sanftes Späßchen zu erahnen, aber wehe, wenn sie losgelassen: Hess und Kügel entfesseln in ihrer spielerischen Umsetzung ein Schmunzel-Feuerwerk, das einmal mehr beweist, dass die "leichte Muse" sehr wohl ihre Entertainment Qualitäten besitzt. ... Doch, doch, "Geglückte Liebesmüh" ist eine Riesen-Gaudi!"
Nürnberger Nachrichten

 

Technische Angaben:

Alter: Für Jugendliche und Erwachsene
Spielform: Schauspiel, Puppenspiel und Gesang
Spielfläche: 5m Breite, 4m Tiefe, 2,80m Höhe
Spieldauer: 100 Minuten, 1 Pause
Aufbau: 3 Stunden
Abbau: 1 Stunde